Oberbürgermeister Marcus König steht vor einem Bagger auf der Baustelle des Kulturzentrums für die Deutschen aus Russland in Nürnberg

Spatenstich Kulturzentrum Nürnberg

Spatenstich Kulturzentrum Nürnberg: Ein Haus für die Deutschen aus Russland

Spatenstich für das Bayerische Kulturzentrum der Deutschen aus Russland in Nürnberg mit Söder, Scharf und OB König. Die Reportage in Bildern.

Ein Sandhügel, Spaten mit weiß-blauen Schleifen und ein großer oranger Bagger: Am Montag, 29. Juni 2026, fiel an der Antalyastraße in Nürnberg der Startschuss für das Bayerische Kulturzentrum für die Deutschen aus Russland. Ministerpräsident Dr. Markus Söder, Sozialministerin Ulrike Scharf und Oberbürgermeister Marcus König griffen gemeinsam zum Spaten. Wir durften den Termin fotografisch begleiten und haben aus den Bildern eine Reportage im Magazin-Stil gestaltet.

Oberbürgermeister Marcus König steht vor einem Bagger auf der Baustelle des Kulturzentrums für die Deutschen aus Russland in Nürnberg
Der Gastgeber vor dem Bagger: OB Marcus König auf dem Baufeld an der Antalyastraße.

Ein Leuchtturm für die Deutschen aus Russland

Auf drei Etagen soll das neue Kulturzentrum die Geschichte der Deutschen aus Russland und den anderen postsowjetischen Staaten zeigen. Es geht um Menschen, die über Generationen ihre Sprache und Kultur bewahrt und sich stets zu ihrer deutschen Identität bekannt haben. Entstehen soll ein offenes Haus für Begegnung, Dialog und die Pflege von Tänzen, Musik und Tradition.

Die Eckdaten im Überblick:

Weiße Bauhelme auf Spaten mit weiß-blauen Schleifen im Sand beim Spatenstich des Kulturzentrums in Nürnberg
Bereit für den ersten Stich: Spaten und Bauhelme warten auf die Ehrengäste.

Nürnberg steht für Vielfalt

Für Oberbürgermeister Marcus König ist das neue Haus ein sichtbares Beispiel dafür, wie kulturelles Erbe bewahrt und zugleich Brücken in die Stadtgesellschaft gebaut werden können. In seiner Rede sagte er: „Nürnberg steht für Vielfalt, Zusammenhalt und gelebte Integration.“ Mit dem Neubau investiere der Freistaat in einen Ort, der Geschichte lebendig hält, Begegnungen ermöglicht und den kulturellen Reichtum der Deutschen aus Russland stärker ins öffentliche Bewusstsein rückt.

Oberbürgermeister Marcus König spricht am Rednerpult beim Spatenstich für das Kulturzentrum der Deutschen aus Russland in Nürnberg
OB Marcus König bei seiner Rede im Festzelt.

Alte Heimat, neue Heimat

Ministerpräsident Dr. Markus Söder fand dafür einen Satz, der hängen bleibt: „Man muss die alte Heimat nicht vergessen, um die neue Heimat zu lieben.“ Das Kulturzentrum sei eine weitere Brücke für Akzeptanz und Zusammenhalt in global schwierigen Zeiten, und gerade in Zeiten knapper Kassen ein klares Bekenntnis zu kultureller Identität. Die Idee dazu stammt aus seiner ersten Regierungserklärung.

Sozialministerin Ulrike Scharf sprach von einem Ort der Erinnerung, der Begegnung und des Lernens: „Das Kulturzentrum ist ein Leuchtturm, der weit über Bayern hinaus strahlen wird.“ Die Deutschen aus Russland und ihre Geschichte seien Teil der bayerischen und deutschen Geschichte.

Ministerpräsident Markus Söder und Sozialministerin Ulrike Scharf am Rednerpult beim Spatenstich in Nürnberg
Die Reden von Dr. Markus Söder (links) und Ulrike Scharf (rechts).

Der Start von etwas Großem

Dann kam der Moment, für den alle gekommen waren: Spaten in die Hand, der erste Stich in den Sand. „Der heutige Spatenstich ist der Start von etwas Großem“, sagte Ulrike Scharf. Finanziert wird der Neubau aus dem Haushalt des Bayerischen Staatsministeriums für Familie, Arbeit und Soziales. 2027 soll der Grundstein gelegt werden, 2029 soll das Haus fertig sein.

Gruppenbild mit Ministerpräsident Markus Söder, Sozialministerin Ulrike Scharf, OB Marcus König und Gästen mit Spaten vor dem Bagger in Nürnberg
Gruppenbild zum Baustart an der Antalyastraße.

Allen Beteiligten wünschen wir eine gute und unfallfreie Bauzeit.

Spatenstich fotografieren: worauf es ankommt

Ein Spatenstich dauert nur wenige Sekunden, und der entscheidende Moment kommt genau einmal. Wer einen solchen Termin fotografieren lässt, braucht deshalb einen Fotografen, der den Ablauf kennt, rechtzeitig am richtigen Platz steht und neben dem Hauptmoment auch die Reden, die Begegnungen und die Details einfängt. Aus diesen Bildern entsteht dann mehr als ein Pressefoto: eine Geschichte, die sich für Pressemitteilung, Website, Social Media oder wie hier als Magazin-Reportage erzählen lässt.

Sie planen einen Spatenstich, ein Richtfest oder eine Eröffnung in Nürnberg, Fürth, Erlangen oder in ganz Bayern? Sprechen Sie uns gerne an.

Foto: Dirk von Honnerlagengrete

Dekorativer Hintergrund

Ihr Spatenstich in Bildern

Spatenstich, Richtfest oder Eröffnung: Wir kennen den Ablauf, stehen im richtigen Moment am richtigen Platz und liefern Bilder für Presse, Website, Social Media und Magazin.